Im Hier und Jetzt ankommen – Ein Impuls für mehr innere Ruhe
Ein kurzer Augenblick der Stille, ein schillernder Vogel – und plötzlich zählt nur das Jetzt. Dieser Impuls lädt Dich ein, achtsam hinzusehen, innezuhalten und die kleinen Wunder des Alltags wieder wahrzunehmen. Für mehr Ruhe, seelische Balance und friedlichere Haut bei Neurodermitis.
Du erfährst in diesem Blogbeitrag:
- Was ein kleiner Vogel mit Achtsamkeit zu tun hat
- Was es bedeutet, im Augenblick anzukommen
- Wieso das Hier und Jetzt bei Neurodermitis so wichtig ist
- Wie Dir Deine Sinne zu mehr innerer Ausgeglichenheit verhelfen können
Ein heller Ruf...
Ein heller Ruf, dann ein kleiner blitzschneller blauer Punkt über dem Wasser. Er kommt rasant dichter und landet auf einem über der Wasseroberfläche stehenden Ast. Jetzt ist auch die orangene Brust zu erkennen und ab und zu ein Schwanzwippen. Und dann ohne Vorwarnung: Sturzflug mit dem Kopf voraus ins Wasser. Kurz darauf ein silbrig zappelnder Fisch im Schnabel.
Und ich? Bin ganz im Moment. Denke an nichts anderes. Kein Gedanke an gestern, kein Plan für morgen. Nur der Eisvogel – seine Eleganz, seine Präzision, seine Farben. In mir macht es Freudensprünge. Ich beobachte ausschließlich diesen wunderhübschen Vogel bei der Jagd auf kleine Fische von einem Teichufer aus.
Ein fliegender Edelstein als Wegweiser in den Augenblick
Wenn er blau leuchtend dicht über der Wasseroberfläche entlang zischt, glitzert und funkelt es nur so. Zurecht wird er als fliegender Edelstein bezeichnet. Eisvögel sind keine seltenen Vögel, doch weil sie so klein und trotz ihrer schillernden Blautöne im Gefieder im Geäst am Ufer sehr gut getarnt sind, übersehen sie viele. Doch wenn man bei einem Spaziergang an einem Gewässer etwas verweilt und die Wasseroberfläche oder im Wasser stehende Äste beobachtet und die Ohren steift, entdeckt man diese ruffreudigen Vögel doch nicht selten.
Achtsamkeit im Alltag: Wann warst Du zuletzt ganz bei Dir?
Dieses kurze Verweilen am Teich, dieses Staunen über etwas scheinbar so Kleines lösen in mir Freude, Faszination und pures Sein aus. Der Lärm im Kopf wird still. Gedanken, die eben noch kreisten, verlieren an Bedeutung. Es zählt nur das Hier und Jetzt. Ein Vogel, ein Moment – und plötzlich ist es friedlich in mir.
Es braucht nicht viel. Kein großer Aufwand, keine besonderen Umstände. Nur offene Sinne. Ein wacher Blick, ein waches Ohr. Und die Bereitschaft, sich berühren zu lassen – von etwas, das nicht spektakulär sein muss, um tief zu wirken. Begeisterung entsteht nicht durch Größe, sondern durch Präsenz.
Wie oft rauschen solche Momente an uns vorbei, weil wir gedanklich schon beim nächsten Termin sind? Wie selten erlauben wir uns, wirklich zu sehen, zu hören, zu fühlen, ohne zu bewerten, ohne zu planen? Wie häufig beeilen wir uns oder machen etwas „nur mal eben kurz“ oder weil wir etwas „noch schnell“ erledigen wollen?
Wo bleibt da der Moment? Der Müßiggang? Oder gar die Langeweile?
Darf es das in unserer Welt noch geben? Ist das noch erlaubt? Ist es erlaubt, sich einfach mal treiben zu lassen? In mitten auf dem Weg zur Arbeit stehen zu bleiben, weil wir einen Vogel singen hören und uns an ihm erfreuen? Uns mal auf das Sofa zu legen und nachzusinnen, was da in uns los ist ohne nebenbei einen Podcast zu hören oder Nachrichten zu beantworten?
Solche Erlebnisse, wie die Beobachtung des Eisvogels, laden ein, präsent zu sein und wahrzunehmen, was sich im Augenblick zeigt. Sie sind wie kleine Anker, die uns zurückholen ins Hier und Jetzt. Vielleicht beim Beobachten eines Vogels. Vielleicht beim Lauschen des Windes in den Bäumen. Oder beim achtsamen Genießen eines Kaffees am Morgen. Egal wobei, finde Deine Anker, Deine Momente, um in die Präsenz zu kommen. In meinem Blogbeitrag „Meditation – Entspannung und Linderung bei Neurodermitis“ findest Du Hinweise und eine Anleitung dazu, wie Du das Meditieren auch dafür nutzen kannst. Wichtig dabei ist, dass es nie darum gehen sollte, unangenehme Gefühle wegzumachen, sondern im Gegenteil darum, wahrzunehmen, was ist. Ohne Bewertung. Das ist reine Präsenz.
Momente der Präsenz: Impulse zum Nachspüren
Diese wenigen Minuten am Teich, dieses Staunen über etwas scheinbar so Kleines, waren ein so großes Geschenk. Ein Geschenk an mich selbst, weil ich dem nachgegeben habe – der Einladung, innezuhalten. Es braucht nicht viel. Nur offene Sinne. Und die Bereitschaft, sich dem Augenblick zuzuwenden.
Gerade bei Neurodermitis, wo Stress, Druck und Überreizung oft stille Mitverursacher oder Verstärker sind, kann solch ein Moment der Präsenz Wunder wirken. Wenn der Geist zur Ruhe kommt, darf auch der Körper durchatmen. Die Haut fühlt mit – sie spürt, ob wir kämpfen oder uns hingeben.
Wo in Deinem Alltag öffnen sich Fenster in den Augenblick hinein?
Was zieht Dich so sehr in den Bann, dass es nur noch das Hier und Jetzt gibt?
Was würdest Du entdecken, wenn Du heute einmal langsamer gehst?
Welche kleinen Dinge könnten Dich zum Staunen bringen, wenn Du ihnen Deine volle Aufmerksamkeit schenkst?
👉🏻 Erzähl es mir unten in den Kommentaren! Ich bin gespannt auf Deine Antworten.
Ich freue mich außerdem, wenn Du diesen Blogartikel teilst und weiterempfiehlst. Damit hilfst Du mir, noch mehr Menschen mit Neurodermitis auf dem Weg zu ihrer Hautgesundheit zu erreichen.
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Alles Liebe
Hi, ich bin Catherina
...Neurodermitis-Expertin und feinfühliger Mensch mit Leib und Seele. Ich begleite Dich in meinem Blog auf Deiner Reise zu Dir selbst und zu Deiner Hautgesundheit. Wenn Du mehr über mich und meine Motivation erfahren willst, dann klick auf mein Bild!